1. Warum so viele Katzen zu wenig trinken
Mehr als 70 % der Katzen in Deutschland sind dehydriert – das wirkt überraschend, ist aber eine logische Folge ihrer Evolution. Katzen stammen von Wüstentieren ab und sind darauf ausgelegt, Flüssigkeit über Beute aufzunehmen, nicht über aktives Trinken. In der Wohnung fehlt diese Quelle: Katzen jagen nicht mehr – die Flüssigkeitsaufnahme bleibt gering, selbst bei einem vollen Napf mit Wasser.
Die Folgen entstehen schleichend: Die Nieren (eines der empfindlichsten Organe) werden dauerhaft belastet – am Ende steht häufig dieselbe Diagnose: Nierenversagen – die häufigste natürliche Todesursache bei Katzen.
